Arthrose bei Pferden

Zeigt Ihr Pferd Lahmheiten, Schmerzen in der Bewegung? Hat es Bewegungsein-schränkungen? Sind die Gelenke geschwollen? Oder hat es Gallen und Gelenkzubildungen?

Dann könnte es sich ggf. um Arthrose handeln-leider weit verbreitet, besonders bei den älteren Pferden. In der Medizin werden Arthrosen als chronisch-degenerative Gelenk-erkrankungen bezeichnet. Das bedeutet: ein irreversiblen Umbau der natürlichen Gelenkstrukturen besteht und dies bereits seit einem längerem Zeitraum.

Es gibt viele Behandlungsmöglichkeiten-schulmedizinischer als auch naturheilkundlicher Art.
In der Schulmedizin wird mit starken Entzündungshemmer, künstlicher Gelenkschmiere, Antibiose und teils in manchen Fällen sogar mit einem operativen Eingriffen behandelt.

In der Naturheilkunde bedient man sich anderer Mittel, wie z.B. Umschlägen, Kräutermischungen, Akupunktur, Homöopathie, Blutegel, Nahrungsergänzungen, angepasstes Mineral-und Grundfutter, Magnetfeld-alles mit dem Hintergrund, die Durchblutung der Gelenke zu fördern und die Entzündung einzudämmen. Dabei ist jedoch nicht zu vergessen, dass viele weitere Faktoren zum Wohlfühlen eines Arthrosepferdes beitragen können.

Aber was ist bei Arthrose-Pferden noch zu beachten?

Wärme, Stallgamaschen (gerne auch mit Keramikanteilen), Eindecken ist sinnvoll, Übergewicht ist zu vermeiden, keine gefrorenen Weiden/Matschausläufe, gute & einfühlsame Hufbearbeitung ggf. ein Korrekturbeschlag, warme Einstreu, möglichst viel Auslauf-gerne Offenstall und Bewegung, Bewegung, Bewegung! Dies ist das A und O bei solchen Tieren-die Gelenke der Pferde müssen „geschmiert“ werden. Langes Warmreiten ist ein absolutes Muss-mindestens 15-20  Minuten. Auch die Reitweise muss entsprechend angepasst werden, d.h. keine engen Wendungen, kein abruptes „bremsen“ usw.-alles vermeiden, was „Verletzungen“ in den Gelenken verursachen kann. Zudem ist eine osteopathische & physiotherapeutische Behandlung sehr hilfreich, da evtl. auftretende Fehlstellungen/Fehlbelastungen zur Verschlimmerung der Arthrose führt.

Oft sind unterschiedliche Therapiemethoden in Kombination erforderlich, um dem Pferd eine Erleichterung zu verschaffen. Die Behandlungsarten sind gut kombinierbar-die Schulmedizin schließt die Naturheilkunde keinesfalls aus und andersrum-es ist eher so, dass sich beides gut ergänzt und es letztendlich nur zählt, dem Pferd weiterhin ein schmerzfreies Leben zu ermöglichen. Die Therapien sollten jedoch auf das einzelne Pferd individuell abgestimmt werden, denn eine herausragende therapeutische „Heilmethode“-die wirklich jedem Tier hilft, gibt es leider nicht. Aber man kann zumindest das Tier mit den verschiedenen Therapie-methoden unterstützen und ihn auf seinem Weg begleiten-mit allem, was das Wohlergehen und die Lebensqualität steigert.

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© TIERtherapie Kerstin George